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Nachfolgend haben wir für Sie einige häufig gestellte Fragen rund um die Themen Prüfungs- und Veröffentlichungspflichten beantwortet. – Sie haben weitere konkrete Fragen? Dann nehmen Sie ganz unverbindlich Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie jederzeit gerne.

Wer oder was ist eigentlich prüfungspflichtig?
Gemäß § 316 HGB ist der Jahresabschluss (d. h. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) sowie der Lagebericht von mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften prüfungspflichtig.

Mittelgroß ist eine Gesellschaft nach § 267 Abs. 1 und 2 HGB, wenn sie zwei der folgenden Kriterien überschreitet:

  • Die Bilanzsumme ist größer als 4.840.000 Euro.
  • Die Umsatzerlöse sind höher als 9.680.000 Euro.
  • Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt mehr als 50 Arbeitnehmer.

Gleichzeitig dürfen zwei der folgenden Kriterien nicht überschritten werden, da die Gesellschaft ansonsten als große Kapitalgesellschaft gilt:

  • Die Bilanzsumme ist größer als 19.250.000 Euro.
  • Die Umsatzerlöse sind höher als 38.500.000 Euro.
  • Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt mehr als 250 Arbeitnehmer.

Dagegen gelten als kleine Kapitalgesellschaften solche, die diese Schwellenwerte nicht überschreiten. Sie sind daher nicht prüfungspflichtig.
Die Prüfungspflicht erstreckt sich gemäß § 264a HGB auch auf Personengesellschaften (z. B. KG), wenn kein persönlich haftender Gesellschafter vorhanden ist.

Wer muss wann was veröffentlichen?
Grundsätzlich haben die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss, Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bis spätestens zwölf Monate nach Schluss des Geschäftsjahres beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen (§ 325 Abs. 1 HGB). Für kapitalmarktorientierte Gesellschaften beträgt die Frist vier Monate.

Für kleine und mittelgroße Gesellschaften existieren Erleichterungen bei der Veröffentlichung. So müssen kleine Kapitalgesellschaften nur die Bilanz und den Anhang veröffentlichen.

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